Westliche Politik der Zerstörung

Die militärische Intervention in Libyen hat ein unregierbares Land hinterlassen

RTX3CUXU.jpgPartner in Crime – der französische Präsident Emmanuel Macron empfängt den Warlord Khalifa Haftar (r.) und den libyschen Ministerpräsidenten Fajes Al-Sarradsch (l.), der seit Oktober 2015 einer Einheitsregierung beider konkurrierender Parlamente vorsteht (Paris, 25. Juli 2017) Foto: Philippe Wojazer/REUTERS

Fast täglich ist Libyen als Musterbeispiel eines »zerfallenen Staates« in den Schlagzeilen, denn jeden Tag kommen von dort Hunderte Flüchtlinge nach Europa. Treffender wäre es allerdings, von einem zerstörten Staat zu sprechen. Das würde die Verantwortung andeuten, die die westlichen Staaten tragen, die mit ihrem Krieg gegen die Herrschaft Muammar Al-Ghaddafis einen enormen Schaden in der gesamten Region angerichtet haben. Unmittelbar nach Annahme der Resolution 1973 am 17. März 2011 im UN-Sicherheitsrat, mit der die Einrichtung einer »Flugverbotszone« über Libyen verfügt wurde, begannen Frankreich und…..

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