Das Weiße Haus und die faschistischen Ausschreitungen in Charlottesville

Am Samstagnachmittag fand die rechtsradikale Kundgebung „Unite the Right“ in Charlottesville, Virginia, ihren blutigen Höhepunkt, als ein 20-jähriger Hitler-Verehrer aus Ohio mit seinem Auto in eine Ansammlung von Gegendemonstranten fuhr. Dabei wurden Heather Heyer, eine 32-jährige Anhängerin von Bernie Sanders, getötet und vierzehn weitere Menschen verletzt. Zuvor war die Kundgebung über Monate bewusst geplant und mit der Polizei koordiniert worden.

Die Mainstreampresse konzentrierte sich darauf, dass Trump die rechtsextreme Gewalt nicht ausdrücklich verurteilt hatte. Doch das Händeringen der Medien um Trumps Äußerungen ist nicht nur naiv. Bewusst wird damit das Ausmaß verschleiert, in dem das Weiße Haus daran beteiligt war, das Auftreten von Nazis in Charlottesville zu ermutigen und sogar mit zu planen. Im Weißen Haus wimmelt es von profaschistischen Elementen. Weshalb sollte Trump die Aktionen von Leuten verdammen, die er und sein…..

Kommentare sind geschlossen.