Griff nach den Ressourcen

Konzerne der EU-Staaten sichern sich Zugang zu Ackerflächen weltweit. Spielraum für Kleinbauern verringert sich

https://i1.wp.com/www.jungewelt.de/img/700/98137.jpg?resize=382%2C224&ssl=1Zuckerrohr in Kambodscha: Die Kultur wird dort erst angebaut, seit die EU dies über ein »Entwicklungsprogramm« fördert. Mittlerweile stehen die riesigen Pflanzen in dem südostasiatischen Land auf 100.000 Hektar. Die Kollateralschäden: Vertreibung und Enteignung TausenderFoto: Samrang Pring/REUTERS

Die Zeit der Kolonialreiche ist formal vorbei. Und doch erinnert nicht nur der Gestus, mit dem westliche Politiker und Wirtschaftsbosse, nicht zuletzt deutsche, gegenüber ihren afrikanischen oder asiatischen Kollegen auftreten, an diese unselige Epoche. Da wird zwar viel von »Partnerschaften« auf »Augenhöhe« geredet. Doch die Bedingungen stellen Agrar- und andere Konzerne aus der EU und den USA, so beim »Marshallplan mit Afrika«, für den die Bundesregierung während des G-20-Gipfels Anfang Juli in Hamburg warb. Und die Unternehmen haben genau wie die…..

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