USA: Keine Gerechtigkeit für irakische Opfer – Urteile für Blackwater-Söldner aufgehoben

Am vergangenen Freitag entscheid ein Berufungsgericht in den USA, vier Urteile gegen Blackwater-Söldner wieder aufzuheben. Im Jahr 2007 sollen sie für den Mord und Totschlag in Bagdad verantwortlich gewesen sein. Damals wurden 14 unbewaffnete Zivilisten getötet und 17 weitere verletzt. Vor Gericht wurde entschieden, dass 30 Jahre Haft und eine lebenslange Haftstrafe zu viel seien. Zeugen konnten die Angaben der Angeklagten nicht bestätigen, dass es sich um Notwehr gehandelt habe. Am 16. September 2007 schützten die Söldner einen Diplomatenkonvoi. Auf dem Fissur-Platz in Bagdad schossen die vier Angeklagten in die Menschenmenge. Ein Autos, welches sich auf den Konvoi zubewegte, hatten die Blackwater-Mitarbeiter für einen Selbstmordattentäter gehalten. Dem Unternehmen selbst drohen nach wie vor keine Konsequenzen.

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