US-GOLDGRÄBER KAUFEN SOWJETISCHE GOLDMINEN IN DER UKRAINE AUF

Die US-Goldgräber-Firma Avellana Gold Ltd. (US-Eigentümer, Offshore-Sitz in Zypern) hat 3 von der Sowjetunion entdeckte und bewertete Goldminen (mit Gold & Polymetallen) in der Ukraine (genauer Westukraine) gekauft. Über den genauen Kaufpreis der 3 Lizenzen ist nichts näheres bekannt, außer das die US-Goldgräber in den kommenden Jahren 106,3 Millionen $ in die 3 Projekte investieren wollen. In dieser Summe sind Infrastruktur und der Preis für die 3 Schürflizenzen enthalten. Der Kauf erfolgte bereits Ende 2016 und wurde nun abgeschlossen.

PS: Es klingt aufrichtig viel, wenn eine Firma 106,3 Millionen $ in Projekte investieren will, doch bedenkt man, dass in den 3 Minen laut der sowjetischen Explorationsforschung & Bewertungen bis zu 3,54 Millionen Unzen Gold stecken mit einem Maximalwert (nur Gold) von 4,4 Milliarden $, ist das Schürfgeschäft dennoch sehr lukrativ. Hinzu kommen aber noch Beimetalle (Polymetalle), die mitgefördert werden.

Die US-Firma selbst plant das Herausholen von rund 0,56 Milliarden $, also ca. 13% der dortigen Reserven, die wirtschaftlich zu fördern seien. In der Sowjetunion waren die 3 Goldminen in den Karpathen (Muzhievo, Beregovo, Kvasovo) als C1+C2-Staatsreserven qualifiziert gewesen. Laut den US-Goldgräbern wollen sie 600.000 Tonnen Erze pro Jahr fördern und die Haupt-Mine Muzhievo bereits in 17 Jahren leeren.

Quellen:1,2,3

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