Anti-Sovjet Kämpfer bringt seine Armee auf die Strasse des Friedens

the Independent, 1993
„Anti-Sovjet Kämpfer bringt seine Armee auf die Strasse des Friedens.“
Oder so ähnlich..
Wer ist dieser heroische „Friedens-Kämpfer“ nach damaliger Deutung?

Das waren noch Zeiten, als ein saudischer Baukonzern-Sohn namens Osama Bin-Laden (nicht zu verwechseln mit Barack Obama) ein „Guter“ war.

Gut in der HInsicht, dass er und seine extremistischen Islamisten in Afghanistan gegen die bösen Russen kämpften.
Warum nicht extremistische Islamisten rekrutieren, trainieren, bewaffnen, finanzieren – spart man US-Soldaten, die mit etwas Pech die Äkschen überleben und daheim als traumatisierte Veteranen rummaulen und noch dazu den Staat Geld kosten.
Nö, da sind verpeilte Islamisten viel praktischer fürs Imperium.

Aber ist ja nachvollziehbar – immerhin liegt Afghanistan ja direkt an Amerika an, da kann man das Böse nicht brachial genug bekämpfen. Man muss den Atlas nur ein wenig zerschnippeln und Afghanistan neben USA legen, dann passt das schon.

Und Bin Laden baute da auch tolle Tunnelsysteme – die Trump letztlich mit der „Mutterbombe“ sprengen ließ – warum auch immer. Tora Bora.

Dabei hatte ja die CIA beim Bau „a litte gehelped“ zuvor.
Was juckts den US Steuerzahler, wie die Amis die hart verdiente Kohle verhöckern in geostrategischen Killerspielen.

Spiegel 17.12.2001 :
„In den achtziger Jahren war Tora Bora von afghanischen Mudschahidin im Kampf gegen die Sowjets genutzt worden. Nach einem Bericht der US-Nachrichtenmagazins „Newsweek“ sollen damals zum Ausbau der Festung auch Gelder vom amerikanischen Geheimdienst CIA geflossen sein.“

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