Musik für die Todeskandidaten

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Jeden Tag lebe ich mit diesem Gefühl in mir, dieser tiefen Verbundenheit mit Lancelot, der allein in seiner Zelle seit 1991 sitzt. Oft verfolgt das mich bis in meine Träume. Irgendwie bin ich immer in Gedanken bei ihm, wie er immer mehr verzweifelt an einem Justizsystem, das ihn foltert.

Was ihm bleibt sind Briefe und seit ein paar Monaten die Möglichkeit jedes erste Wochenende im Monat für 15 Minuten mit mir zu telefonieren. 15 Minuten – dann wird die Verbindung gnadenlos gekappt. Ich nehme mir immer wieder so vieles vor, das ich ihm sagen möchte und ich bin sicher, es geht ihm genau so – aber die 15…..

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