Inside EZB: Die ganze Wahrheit

Da hat Mario Draghi am vergangenen Donnerstag wieder mal allen gezeigt, wer der Herr im Hause EZB ist. Das bedeutet: Der Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik lässt – allen anders lautenden vorherigen Spekulationen zum Trotz – noch länger auf sich warten. Frühestens im Herbst wird entschieden, wie es weiter geht; bis dahin bleibt alles beim Alten: 0 Prozent Leitzins, 0,4 Prozent Strafzins für Banken, die Geld bei der EZB parken, und Fortsetzung des Anleihenkaufs in Höhe von monatlich 60 Milliarden Euro mindestens bis zum Ende dieses Jahres.

Draghi verbittet sich sogar die Diskussion über das Inflationsziel von etwas unter 2 Prozent. Was darunter liegt, gilt als unerwünscht und muss sich ändern, egal wie, basta.

Das alles bietet ausreichend Gelegenheit, zum Kern der Wahrheit vorzudringen. Wie? Ganz einfach: Indem man Insider, von denen es in der EZB genug gibt, hinter vorgehaltener Hand zu Wort kommen lässt. Was sie zu sagen haben, entspricht nicht immer Draghis glatten Worten und ist gerade deshalb so spannend. Hier…..

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