Denunzianten gesucht: Springers »Stürmer« auf Hexenjagd

Viele Menschen sind erschüttert von den G20-Krawallen im linksalternativen Hamburger Schanzenviertel. Auch linke Gruppen zeigten sich entsetzt. Mit der bürgerlichen Entrüstung versuchte Springers »Bild« am Montag wie gewohnt richtig Kasse zu machen. Doch diesmal ging das Blatt einen Schritt zu weit: Mit selbst produzierten oder gekauften Schnappschüssen betätigte es sich als Ermittler, Richter und Henker zugleich. Unter der Schlagzeile »Gesucht: Wer kennt diese Verbrecher?« schrieb es gezielt Personen zur »Fahndung« aus.

Eine willkommene Hilfe des Skandalblattes für die Polizei? Das Problem: Die Gazette mit Millionenauflage bildet die Menschen nicht nur unverpixelt und identifizierbar ab, was aus gutem Grund nicht einmal der Polizei erlaubt ist. Sie schreibt ihnen Vorwürfe zu, ohne diese weiter…..

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