G20-Gipfel-Ausschreitungen in Hamburg u.v.m: Interview mit Christoph Hörstel

„Die Gipfelthemen lassen auch kaum Hoffnung, dass tatsächlich für die Menschen etwas erreicht wird…“

G20-Gipfel-Ausschreitungen in Hamburg – in Blankenese brannten keine Autos…150 Millionen Schaden ohne private Verluste: erste vorsichtige Schätzung. 15.000 Polizisten im Einsatz haben Plünderungen nicht verhindert. Es dauerte stellenweise den ganzen Tag, bis Polizei geplünderte Geschäfte sicherte. Mit Erinnerung an die Massenvergewaltigung der Kölner Sylvesternacht und die verheerenden Pariser „Casseurs“ in der Amtszeit des CIA-Agenten Sarkozy als Präsident Frankreichs: Ohne Staatsbeteiligung sind derartige Massenverbrechen nicht möglich. Seltsam, seltsam, es brennen immer die Autos und Geschäfte von weniger Begüterten, in Nobelvierteln bleibt es ruhig.

Die Gipfelthemen lassen auch kaum Hoffnung, dass tatsächlich für die Menschen etwas erreicht wird, trotz des unbestritten positiven Punktes eines Treffens zwischen den beiden Tridenten Trump und Putin: Zu Syrien gibt es keine Erklärung, das Washington und seine Freude mit ihren Angriffen gegen das vielfach geschundene Land aufhören wollten. In Afrika werden sich Ausbeutung und Unterdrückung fortsetzen, über die ärmsten Länder wurde gar nicht erst gesprochen. Auch für die Ukraine ist wegen des Vorwärtsdrangs der Nato nach Osteuropa kaum Hoffnung. Auch diese G20-Gipfel erscheint als unangenehme und sündhaft teure Show für viele hundert Millionen Euro – an den Völkern vorbei. Wie der ehemalige Welternährungsbeauftragte der UN, der 82-jährige Jean Ziegler sagte: Mit Politikdarstellern aus quasidemokratischen Ländern, die zumeist unter der Fuchtel des globalen Finanzkartells stehen, ist keine Politik für Menschen zu erhoffen.  Klick Bild für Video

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