In der Wirtschaft tickt eine Bombe

Boom-Metropole Peking / Wikipedia public domain; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Beijing_traffic_jam.JPG#fileBoom-Metropole Peking / Wikipedia public domain; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Beijing_traffic_jam.JPG#file

Realitätsverweigerung: Die Wirtschaft ist blind geworden für die bestehenden Risiken. Frankreichs Regulierungsbehörde sieht gar eine „systemische Bedrohung“.

Wirtschaftlich braut sich etwas zusammen. In Fachpublikationen ist wieder von Crash-Gefahren an den Finanzmärkten die Rede. Andere Untersuchungen zeigen vor allem Schwächen der deutschen Wirtschaft auf. All diese Warnungen werden offen ausgesprochen, aber kaum oder gar nicht beachtet.

In diesen Tagen hat etwa die Autorité des Marchés Financiers ihre Risikobewertung der globalen Märkte vorgelegt. Die französische Regulierungsbehörde sieht die Gefahr einer ernsthaften „systemischen Bedrohung“ sowie einer „scharfen Markkorrektur“.[1] Einige der bereits früher festgestellten Risiken hätten sich erhöht, neue seien hinzugekommen. Vor allem aber korreliere die Volatilität des Aktienmarktes nicht mehr mit den realen politischen Unsicherheiten.

Von der „Metastabilität“ zu „katastrophalen Ereignissen“

Konkret sieht die AMF folgende Risiken:

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