Gefährliche US-Eskalation in Syrien

Seit ihrem ersten Bombardement einer syrischen Militäreinrichtung unter dem Vorwand des Einsatzes von Chemiewaffen am 7. April, eskalieren die USA die Lage weiterhin in gefährlicher Weise. Jetzt, da der „Islamische Staat“ im Irak und in Syrien so gut wie besiegt ist, versuchen sie ihren  Einfluss in Syrien für die Zeit nach dem IS zu sichern.

In al-Tanf im Südosten Syriens an der irakischen Grenze haben die USA einen Stützpunkt errichtet, dem sich in einem Umkreis von 55 km keine Truppen der syrischen Regierung und ihrer Verbündeten nähern dürfen. Mehrere Konvois (18. Mai, 6. Juni) und Drohnen (8. Juni, 20. Juni) wurden beschossen bzw. abgeschossen. [1]

Das Scheitern der US-Pläne für den Nordosten Syriens

Von al-Tanf aus beabsichigten die USA, sich im Nordosten Syriens ebenfalls ein Einflussgebiet zu sichern, doch das misslang bisher. Das Ziel, die Regierungstruppen und ihre Verbündeten daran zu hindern, die syrisch….

Kommentare sind geschlossen.