Entmenschlichte Flüchtlingspolitik – über haarsträubende Ablehnungsgründe und zahlenfixierte Behörden

Die „Flüchtlingskrise“ ist nicht vorbei. Sie wurde nur mithilfe von Unternehmensberatungen bürokratisiert und aus der öffentlichen Wahrnehmung entfernt. Aus sichtbaren, menschlichen Schicksalen wurden Zahlen gemacht. Zahlen, die mithilfe von Methoden zur Effizienzsteigerung oder mit „Prozessbeschleunigungsmaßnahmen“ abgebaut werden sollen. Dabei bleibt das Recht auf Asyl immer häufiger auf der Strecke. Psychisch Kranke, Vergewaltigungsopfer und Kriegsflüchtlinge werden in den Mühlen der auf Effizienz getrimmten Behörden entmenschlicht und zurück ins Elend geschickt. Kurz: Die Bundesregierung macht AfD-Politik – in vorauseilendem Gehorsam und aus Angst, die Gunst einiger WählerInnen zu verlieren.

Keine Einzelfälle …

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Marjam Bhezad ist Hebamme in Afghanistan. Sie wird zu einer Geburt gerufen. Mutter und Kind schweben in Lebensgefahr. Das Kind stirbt bei der Geburt. Danach verändert sich Bhezads Leben für immer. Sie wird vom Vater des….

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