Erschütternde Bilder aus Mossul – Zivilisten fliehen vor Bomben und Gewehrschüssen

Zivilisten fliehen weiterhin vor dem Krieg in der irakischen Millionenstadt Mossul. Die Aufnahmen vom Sonntag zeigen den Überlebenskampf der Einwohner aus der Siedlung Maidan in der Altstadt von Mossul. Sinnbildlich für das Leid der Zivilisten sitzt ein kleines Mädchen weinend neben einer regungslosen Frau, vermutlich ihrer Mutter. Die irakische Armee erklärte, dass sie den Terroristen des IS in der Stadt mit einem „letzten Vorstoß“ endgültig besiegen will.

Berichten zufolge erlitt die Frau neben dem Mädchen einen Hitzeschlag. Vor Ort herrschen teilweise Temperaturen über 50 Grad. Nahrungs- und Wassermangel zehren bei diesen Temperaturen umso mehr an der Substanz der Menschen. Die Videoaufnahmen zeigen außerdem die zerstörte Große Moschee des an-Nuri. Hier rief die Terrororganisation des Islamischen Staats 2014 ihr Kalifat aus.

Der IS und die US-geführte Anti-IS-Koalition beschuldigen sich gegenseitig, für die Zerstörung des Bauwerks aus den 1170er Jahren verantwortlich zu sein. Seit dem 17. Oktober führt die Koalition eine gewaltige Militäroperation gegen die wahhabitischen Terroristen, die die Stadt 2014 erobert hatten. Die umfangreichen Kampfhandlungen zwangen massenhaft Menschen in die Flucht.
Laut den führenden Kommandanten soll die Stadt in wenigen Tagen vollständig zurückerobert sein.

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