Industriestaaten: Auf den Knall nicht vorbereitet

Ein langjähriger Umweltaktivist rechnet in einem Roman mit Umweltschützern und Entwicklungshelfern ab. Sie agierten zu punktuell.

Red. Stefan Frey (1952) engagiert sich aktiv in Projekten für Kultur, Umwelt und Entwicklung. Er arbeitete – sowohl in der Schweiz als auch in Madagaskar – während zehn Jahren für den WWF. Seit 2012 ist Frey als Medienarbeiter für die Schweizerische Flüchtlingshilfe tätig. Jetzt beschreibt Frey im Roman «Der Abgang – Bericht aus einer nahen Zeit» wie in der Schweiz eine totalitäre Gesellschaft möglich wird. Das Szenario wirkt düster. Infosperber wollte vom langjährigen Umweltaktivisten wissen, wie er zu seiner Einschätzung kommt.

Vom Umwelt-Lobbyisten zum Romanschreiber. Wie das?

Stefan Frey: Im konkreten Fall wollte ich ein Szenario auflegen und mit einer gewissen Stringenz belegen, dass auch die an sich offene Gesellschaft in der Schweiz Gefahr……

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