Russland führt Essensmarken ein: Ist die Mangelwirtschaft zurück?

Schon wieder Essensmarken?! Bei manch einem weckt die Vorstellung Erinnerungen an ewig lange Schlangen und leere Ladenregale in der Sowjetunion. Hat sich Russlands Lage derart verschlechtert? Keine Sorge: Was sich hinter den heutigen „Essensmarken“ verbirgt, ist in Wirklichkeit ein Konjunkturprogramm des russischen Industrie- und Handelsministeriums.

In an dem Programm teilnehmenden Supermärkten kann dann mit der Geldkarte "Mir" eingekauft werden. / Vladimir Astapkovich/RIA NovostiIn an dem Programm teilnehmenden Supermärkten kann dann mit der Geldkarte „Mir“ eingekauft werden. / Vladimir Astapkovich/RIA Novosti

Ältere Russen haben Lebensmittelmarken noch in Erinnerung, aber sicherlich in keiner guten: In der Sowjetunion wurden Konsummarken verwendet, um Defizitwaren, also knappe Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs, zu….

Kommentare sind geschlossen.