Emmanuel Macron «liefert» – wem?

Macron will die Wirtschaft seines Landes wieder ankurbeln. Für die Arbeitnehmer verheisst das nichts Gutes.

Die EU-Hierarchie erwartet von Emmanuel Macron nur eines: Er soll als Präsident die Arbeitsmarktreformen vollenden, die er als Wirtschaftsminister begonnen hat. Was davon zu erwarten ist, illustriert das unappetitliche Beispiel des französischen Softwaremultis Capgemini.

Als kurz vor dem zweiten Wahlgang die «Macron-Leaks» durchsickerten, war man sich in den seriösen Medien einig: einfach nicht beachten. Im Nachhinein gibt es da aber doch zumindest einen beachtenswerten Aspekt, nämlich die enge Verknüpfung von Macron mit dem Software-Multi Capgemini. Dass deren Boss, Paul Hermelin, zu den wichtigsten Geldgebern von Macrons Bewegung «En Marche» gehört, konnte man schon vorher zumindest ahnen. Neu ist hingegen, dass Philipp Grangeon, der Pressechef von Capgemini, zu Macrons engster Wahlkampftruppe gehört, und viele…..

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