Der Euro – eine Geisel des Kontinents

Der Euro ist ein ökonomischer Krisenfall, und wegen des Charakters der Beteiligten bleibt er ungelöst. Beginnen wir die Psychoanalyse mit dem niederländischen Finanzminister Jeroen Dijsselbloem, dem Chefunterhändler der Euro-Minister gegenüber Griechenland. Über Jahre hatte er immer wieder endgültige Einigungen der Gläubiger mit Griechenland verkündet, Hilfspakete mit vielen Milliarden befürwortet. Doch kaum war er vor sieben Wochen in den Niederlanden abgewählt, suggerierte er, der Euro-Süden habe die Hilfsgelder «für Schnaps und Frauen» verschwendet. Die Worte waren subtiler. Er sagte: «Ich kann nicht mein ganzes Geld für Schnaps und Frauen ausgeben und dann um Hilfe bitten.» Doch vor wenigen Tagen schlug er wieder einen europäischen Währungsfonds vor, der dem Süden unter die Arme greifen soll. Dem Wähler bleibt nur, solch wetterwendische -Politiker abzustrafen. Die Partei Dijsselbloems vegetiert nun bei 5,7 % der Stimmen. Das Charakterbild …..

Kommentare sind geschlossen.