Schlag nach bei Shakespeare Trump und Obama on tour

Von Willy Wimmer

Vermutlich können sich nur zwei Persönlichkeiten dem gedanklich nähern, was derzeit in Washington abläuft. Zwei Meister der Intrigen, die in verschiedenen Jahrhunderten unbegreifliche Dimensionen sachgerecht zu Papier oder auf die illuminierte Leinwand gebracht haben: William Shakespeare, dem wir das berühmte Lied aus dem Musical „Kiss me Kate“ mit dem Refrain „Schlag nach bei Shakespeare“ verdanken können, weil er der literarische Meister aller menschlichen Abgründe genannt werden muss. Er kannte das heutige politische Washington nicht, aber scheint noch im Nachhinein das einzige Wesen zu sein, das die Dimension der Abläufe in Washington zu begreifen in der Lage sein dürfte.

Cineastisch kann ihm einer das Wasser reichen und das ist Roland Emmerich. Da können wir zudem als Beobachter des Dramas ungeahnten Ausmaßes….

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