Chinas Interesse am Wasserstraßenausbau in Europa

Bildergebnis für Donau-Elbe-Oder-Kanal public domain

Kanał Gliwicki mit breiter Mündung, ein 6-km Teilstück des Oder-Donau-Kanals und ein Stichkanal zur chemischen Fabrik in Kędzierzyn (Foto: Jaroslav Kubec, CC BY-SA 3.0)

In der Delegation des tschechischen Präsidenten Milos Zeman beim Seidenstraßen-Gipfel in Beijing reisten auch Vertreter von achtundzwanzig tschechischen Firmen mit. Dabei war auch die DOE Europe SE Gesellschaft, die sich für den Bau eines Kanalsystems zwischen Donau, Oder und Elbe einsetzt. Den Berichten zufolge sagte Josef Drebitko vom Firmenvorstand, von Seiten der Projektplanung sei alles bereit. Er gehe davon aus, daß dieses Projekt von der chinesischen Seite finanziert werden könne, chinesische Investoren seien daran interessiert.

Dieses Projekt des Donau-Oder-Elbe-Kanals, den Präsident Zeman wieder neu belebt und dafür Interesse in China im Kontext der Kooperationsplattform 16+1 mitteleuropäischer Staaten gefunden hat, ist eine große Chance, der gesamten Region Ostdeutschland, Polen, Tschechien, Österreich und Slowakei eine Lebensader zu geben, die als Grundlage neuer Wirtschaftsprogramme und Zusammenarbeit einen Aufbau einleiten kann.

Das Projekt ist über 700 Jahre alt, denn bereits Karl IV. verstand, daß die Flüsse die Lebensadern Europas sind und daß es schlecht ist, wenn im Herzen…..

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