Die Jagd auf Assange: Eine unsägliche Story

von John Pilger, 20.05.2017

Julian Assange bekam Recht, weil die schwedische Untersuchung gegen ihn korrupt war. Die Staatsanwältin Marianne Ny hat die Justiz behindert und sie sollte angeklagt werden. Ihre Besessenheit mit Assange hat nicht nur ihre Kollegen und die Justiz beschämt, sondern hat auch die geheimen Absprachen des schwedischen Staats mit den Vereinigten Staaten bei deren Kriegsverbrechen und „Auslieferungen“ aufgedeckt.

Hätte Assange nicht in der ecuadorianischen Botschaft in London Zuflucht gesucht, dann wäre er in einer amerikanischen Foltergrube gelandet, so wie es Chelsea Manningergangen ist.

Diese Aussicht wurde durch die düstere Schmierenkomödie verdunkelt, die sich in Schweden abgespielt hat.

„Das ist eine Lachnummer,“ sagte James Catlin, einer von Assanges australischen Anwälten. „Es sieht aus als würden sie sich das einfach so ausdenken.“

So sah es vielleicht aus, aber da steckte immer eine ernsthafte Absicht dahinter. Ein geheimes Pentagon-Papier von 2008, ausgearbeitet vom „Cyber Counterintelligence Assessments Branch“, spricht bereits von detaillierten Plänen zur Verleumdung…..

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