Syrien: Offene Gesellschaft, kluge Macht und die Begnadigung

«Amnesty wirft Russland Tötung hunderter Zivilisten vor» – so oder ähnlich lautete es im Dezember 2015 in den Medien zu einem Bericht einer «Menschenrechtsorganisation» über russische Luftangriffe in Syrien. Die Beschuldigungen stützten sich auf «Augenzeugenberichte», welche allerdings nur über das Telefon erfasst und mit einer «Analyse» von Material aus den Sozialen Medien «bestätigt» wurden. Trotzdem wurden daraus Schlagzeilen, denn ‹Amnesty International› geniesst einen guten Ruf.

Den Namen erhält Amnesty International vom englischen Wort «amnesty» – also «Begnadigung». Eine gemeinnützige Organisation, die sich nach eigenen Angaben weltweit für Menschenrechte einsetzt und als Nichtregierungsorganisation (NGO) gilt – also eine uneigennützige, zivilgesellschaftliche und nichtstaatliche Selbstorganisation sein soll, die unabhängig von Staaten und Regierungen agiert.
Hilferufe bis zum Krieg

Die Zahl der NGOs explodierte von 6’000 Anfang der 1990er Jahren zur heute geschätzten Anzahl von etwa 100’000. Viele haben Einfluss auf Regierungen unterscheiden sich als Verbände aber von beispielsweise Gewerkschaften, da es ihnen – zumindest offiziell – nicht um Interessen, sondern Themen geht. NGOs, welche religiös motiviert sind, über den Staatshaushalt finanziert…..

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