Deal mit dem Teufel?

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Wer von den beiden „Elite“-Führer ist eigentlich der Teufel? Mit sehr hoher Sicherheit – beide. In diesem Zusammenhang und dem heute zwischen den USA und dem Wahhabiten-Regime von Saudi Arabien geschlossenen 110 bzw. 350 Milliarden US-Dollar Waffendeal – kommen mehrere Gedanken auf:

 

1. Mit dem 350 Milliarden Dollar-Deal könnten sich die Saudis womöglich ein baldiges direktes Eingreifen (Krieg) der USA gegen Syrien („Assad“) erkauft haben. Die nächsten Wochen werden die Marschrichtung zeigen – wenn es dem so sein sollte. Als Vorgeschmack dürfte auch der erneute und bereits dritte US-Angriff auf syrische bzw. pro-syrische Milizen in Syrien vor wenigen Tagen zu verstehen sein. Sie tasten sich eben nun von Süden heran.

 

Nordkorea ist bei Trump zwar auch nicht vom „Tisch“, doch das geschwächte Syrien, seine Rivalität zu Israel, der nun leckend-motivierende Milliarden-Deal der Saudis und das mögliche atomare Antwortpotential Nordkoreas könnten in Kombination gesehen zum US-Krieg gegen Syrien umschwenken lassen. Eben der Weg des geringeren Widerstandes. Zudem ist der neu gewählte Präsident Südkoreas, Südkorea im Allgemeinen, sowie auch Japan wenig von den US-Kriegsplänen begeistert, sich gegen Nordkorea vorschicken zu lassen.

 

Zudem: Trumps US-Außenminister Rex Tillerson sagte beim Presseauftritt mit dem saudischen Außenminister kurz nach dem Waffendeal, dass der Iran „aufhören müsse Terrorismus zu finanzieren“. Versteht ihr – der Iran, nicht etwa Saudi Arabien, die radikal-islamistische Terrorgruppen stützen und finanzieren.
2. Betrachtet man die Angelegenheit geopolitisch etwas weiter, so dürfte die Israel-Lobby über Trumps Schwiegersohn Kushner endlich das erreichen was sie seit vielen Jahren wollen. Syrien als Staat und homogenes Staatsgebilde begraben – und den Iran in einem blutigen Krieg zerrieben sehen. Nein – damit ist nicht das syrische Engagement des Irans gemeint, wo der Iran mehrere Zehntausende iranische und afghanisch-shiitische Soldaten gegen den IS und Al-Nusra („Al-Kaida“) einsetzt, die wiederrum vom Regime aus Saudi Arabien unterstützt werden.

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Nein – nicht dieser, seit 2011 laufende, Stellvertreterkrieg ist damit gemeint, sondern ein direkter Krieg von Saudi Arabien, dem IS & Al-Nusra gegen den Iran. Direkt und unverhohlen, wie einst der 8-jährige Krieg des US-gestützten Saddam Husseins (Irak) gegen den Iran von 1980-1988 – mit über 3.000.000 Toten.
Und genau dafür haben sich die Saudis nicht ganz freiwillig „freiwillig“ gemeldet. Und zwar die Saudis, dennen der extrem tiefe Öl-Preis, die teuren Mißerfolge des IS & Al-Nusra im Irak und Syrien, die Kriegsmisere gegen die Huthis im Jemen, sowie vorallem die seit Jahren immer lauter werdenden Drohungen der USA, dass die US-Truppen Saudi Arabien alsbald „verlassen“ könnten, da man energetisch nicht mehr vom Öl der Saudis abhänge – ja all diese Punkte drücken im Schritt der Saudis. Die in Geopolitik bisher eher tollpatschigen Saudis haben das sichere Gefühl bekommen, dass Mr. Businessman Trump gerne Business macht. Und ja sie glauben ihn verstanden zu haben, weshalb sie teure Waffen für 350 Milliarden $ kaufen. Doch in Wahrheit haben sie nichts verstanden.

 

Im Schach nennt man soetwas Zugzwang. Genau dafür wird Saudi Arabien von den USA nun weiter massiv aufgerüstet (gegen viel Geld versteht sich) und anschließend ins Feld gegen den Iran vorgeschickt, mit dem Ziel dass beide geschwächt werden und zerfallen.
And the winner IS …

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Via Bürgerinitiative für Frieden in der Ukraine

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