Duterte beim China-Gipfel „Neue Seidenstraße“

In Peking feiert China mit der „neuen Seidenstraße“ das größte Entwicklungsprogramm seit dem Marshall-Plan. Europa und Deutschland sind skeptisch – haben dem Ehrgeiz der Chinesen aber bislang nichts entgegenzusetzen.

China rief, und fast alle sind gekommen: Mehr als 100 Länder aus vier Kontinenten haben Delegationen geschickt, von Spanien bis Nordkorea, von Chile bis Tadschikistan. Wladimir Putin ist eingeflogen, Myanmars Außenministerin Aung San Suu Kyi, Rodrigo Duterte, der Präsident der Philippinen, und aus Berlin die deutsche Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries. Die Pekinger erdulden an diesem Wochenende Straßensperren, Sicherheitsvorkehrungen und eine Polizeipräsenz wie seit Jahren nicht mehr.

Der Anlass des Gipfeltreffens: Die Kommunistische Partei feiert die „Neue Seidenstraße“, die von Staatschef Xi Jinping ausgerufene Initiative, welche die Staaten entlang Chinas alter Handelsrouten zu Lande und zur See enger an das Reich der Mitte binden soll.
 

Mit einem Volumen von rund 900 Milliarden Dollar ist es das größte Investitionsprogramm seit dem Marshall-Plan, mit dem die USA nach dem Zweiten Weltkrieg dem zerstörten Westeuropa wieder auf die Beine halfen. China will im eurasischen Ausland in…..

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