USA: Generation Schneeflocke wird zur Belastung für Mama und Papa

Die Vereinigten Staaten von Armerika erleben laut offizieller Berichterstattung bekanntlich seit der Finanzkrise 2008 einen stetigen Aufschwung – im englischen Sprachraum “recovery“, also “Erholung“ genannt. Für einen erheblichen Teil der Eltern-Generation “Baby-Boom“ in den USA ist “Erholung“ allerdings zunehmend zum Fremdwort geworden.

So berichtet die US-Seite Fidelity am 2. Mai 2017 über einen Trend, welcher alles andere als ein solides Zeichen für einen Aufschwung in den USA ist:

Das Wiedereinziehen erwachsener Kinder bei ihren Eltern ist ein häufiger Vorgang. Einer von neun befragten Boomer-Elternteilen sagte, dass ihre Kinder im vergangenen Jahr “ins Nest“ zurückgekehrt seien. Und dies fordert seinen Tribut: 68 Prozent der Eltern berichten, dass sie gestresster sind und mehr als die Hälfte sagte, sie seien unglücklicher (53 %), unzufriedener (54 %) und hätten weniger Freizeit (53 %). Mit den neuen Mitbewohner kommen auch Kosten: 76 Prozent der Eltern sagen, dass sie höhere Ausgaben haben. Die gesundheitlichen Auswirkungen sind für Frauen besonders signifikant, da 46 Prozent berichten, dass sie schlechter schlafen und 40 Prozent, dass sie an Gewicht zugelegt haben.

Bei den zu ihren Eltern zurückziehenden “Kindern“ handelt es sich…..

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