Steueraffäre: Konnten sich Prominente gegen Gebühr löschen lassen?

Bildergebnis für Steueraffäre: Konnten sich Prominente gegen Gebühr löschen lassen?Der deutsche Bundesjustizminister Heiko Maas. Foto: Metropolico.org. Lizenz: CC BY-SA 2.0

Deutsche und schweizerische Medien haben in der Berichterstattung um die Steuerspionageaffäre unterschiedliche Schwerpunkte

In der Affäre um den in Frankfurt am Main festgenommenen mutmaßlichen Schweizer Agenten Daniel M. gab der deutsche Justizminister Heiko Maas den Eidgenossen letzte Woche „gute Ratschläge“ (vgl. Schweizerischer Steuerspionagefall wird mysteriöser). Der polternde und an die verbalen „Kavallerie“-Attacken seines Parteifreundes Peer Steinbrück erinnernde Tonfall, in dem er das machte, kam nicht nur in der Schweiz, sondern auch beim deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble nicht gut an.

Der CDU-Politiker mahnte in den Ruhr-Nachrichten, er „halte nichts von der öffentlichen Beschimpfung unserer Partner und Nachbarn“ und „im Übrigen sollten sich Mitglieder der Bundesregierung bei laufenden Ermittlungs- und Gerichtsverfahren zurückhalten“, was „besonders für Justizminister Heiko Maas“ gelte – möglicherweise auch eine Erinnerung daran, das Maas sich in der Affäre um die prominente Falschbeschuldigerin Gina-Lisa Lohfink weit aus….

 

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