Sturmreif: Wie unsere Kinder zu Sklaven eines Kuschel-Totalitarismus erzogen werden

„Alles, was Kinder so lernen, ist, ein Toller unter Tollen zu sein, ein Wunderbarer unter Wunderbaren“ (c) Pixabay CC0

Zwei Begebenheiten. Ein Abend bei Freunden. Man hatte gerade mit Essen begonnen, als einer der beiden Jungs (6) mich fragte, ob ich mir sein „Bobo“ (Schweizer Kleinkinder-Jargon für Beule, Wunde) ansehen wolle. Ich war hungrig, beschäftigt mit dem Tellerinhalt und verneinte die Frage. Ich weiß nicht, wie viele Sekunden verstrichen, bis mir die eklatante Abwesenheit von Geräuschen auffiel und auf dem dreckigen kleinen Bildschirm meiner sozialen Kompetenz eine Leuchtdiode im Panikmodus zu blinken begann.

Die Augen hebend blickte ich in die erstarrten Gesichter meiner Freunde. Als hätte ich ihnen vorgeschlagen, ihre Kinder mit der Gin-Flasche aufzuziehen oder sie künftig von Kamelpisse und gebratenem Sand zu ernähren. Der Junge, der die Frage gestellt hatte, die ganzen 1 Meter 20 dieses kleinen Menschen, schauten mich an wie ein kranker  Hund. Mir stockten Atem und Herz. Meine verbale Volte – „Also, zeig her die Beule“ – vermochte wohl beim Kind eine…..

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