Saudiarabien und USA verhandeln über milliardenschwere Waffenkäufe

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Trump möchte den Handel vor seinem Besuch im Saudi-Königreich abschließen

Jason Ditz

Berichte von mit der Situation vertrauten US-Regierungsvertretern sagen, dass die Trump-Administration daran arbeitet, Milliarden von Dollars in Waffenverkäufen nach Saudiarabien in den nächsten ein oder zwei Wochen durchzudrücken, wobei sie im Auge hat, dass die Verträge vor Trumps Staatsbesuch in Riyadh später in diesem Monat finalisiert sein sollen.

Aufgrund der massiven Todesopfer in der Zivilbevölkerung im Krieg Saudiarabiens gegen den Jemen haben einige Kongressabgeordnete und eine Reihe von Menschenrechtsgruppierungen die Vereinigten Staaten von Amerika und andere Waffenlieferanten an Saudiarabien dazu gedrängt, bestimmte mit dem Krieg in Verbindung stehende Verkäufe zu streichen aus Angst, dass damit Kriegsverbrechen begangen werden.

Präsident Obama hatte bereitwillig ganz am Ende seiner Amtszeit die Verkäufe ein bisschen eingeschränkt, während Präsident Trump sich seither in die andere Richtung bewegt und betont hat, dass das die Beziehung „reparieren“ werde, die durch die extrem eingeschränkten Schritte seines Vorgängers, das Gemetzel der Saudis zu beschränken, geschädigt worden sind.

Mit den Saudis, die darauf aus sind, immer mehr für Krieg auszugeben, und dem Pentagon, das darauf aus ist, sich am Angriffskrieg gegen den Jemen zu beteiligen, scheint Trumps Administration allzu bereit zu sein, über ein paar Tausend getötete Zivilisten da oder dort hinwegzusehen, besonders wenn das heißt, dass er bei seinem kommenden Staatsbesuch mit milliardenschweren neuen Verkäufen groß angeben kann.

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