Der Petrodollar – oder warum die USA endlose, teure Kriege führen können und müssen

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Fossile Rohstoffe sind die Grundlage unserer Industriezivilisation. Wer sie kontrolliert, beherrscht die Welt. Das bedeutet aber nicht unbedingt jede Ölquelle besitzen zu müssen, sondern die Kontrolle darüber, in welcher Währung die Welt für wichtige Rohstoffe bezahlt. Die USA haben daher ihre Währung mit dem Rohöl verknüpft. Wenn das Petrodollar-Imperium fällt, fällt die USA.

Während der letzten Tage des zweiten Weltkriegs trafen sich 44 Führer verbündeter Nationen in den USA – in Bretton Woods, New Hampshire – um eine neue Wirtschaftsordnung zu schaffen. Ein Resultat des Krieges war, dass die Vereinigten Staaten zur neuen wirtschaftlichen Führungsmacht wurden. Diese relativ junge USA wurde zum erfrischend beweglichen Ersatz für den kriegsgeschädigten, früheren Hegemon – das Britische Weltreich.

Zusätzlich zu einigen globalen Finanz-Organisationen, schaffte dieses historische Treffen auch das Bretton-Woods-System – eine internationale Währungsordnung mit Wechselkursbandbreiten, bestimmt vom US-Dollar als Ankerwährung zu der alle anderen Währungen ein fixes Wechselverhältnis hatten. Dazu wurde das……

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