Wedelt Trump mit dem Hund?

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Kaum war 1997 der Film „Wag The Dog“ in den Kinos gestartet, bei dem ein US-Präsident einen fiktiven Krieg in Albanien konstruieren lässt, um von seinem Sex-Skandal abzulenken, lies Bill Clinton eine Fabrik im Sudan mit Tomahawk-Raketen angreifen, weil „Terroristen“ dort „chemische Waffen“ herstellen. Just in der Nacht bevor die Praktikantin Monica Lewinsky vor dem Kongress erstmals über die Sex-Praktiken in Clintons „Oral Office“ aussagen sollte. Nicht nur weil die bombardierte Fabrik nur Aspirin herstellte, wurde den Autoren des Films angesichts des sich entfaltenden Clinton-Skandals eine geradezu prophetische Intuition nachgesagt. „Wag the Dog“ ist seitdem zu einem geflügelten Wort für medial inszenierte Ablenkungsmanöver geworden.

Nachdem von Präsident Trump befohlenen Angriff auf einen syrischen Flughafen stellt sich die Frage, ob dies vielleicht auch ein „Wag The Dog“-Event war. Das Dauerfeuer, dem Trump seit Beginn seiner Amtszeit ausgesetzt war, scheint zumindest fürs Erste beendet; die Vorwürfe „Putin-Marionette“ und „russischer Agent“ sind vom Tisch. Erstmals wird der Präsident auch…..

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