Die Würfel sind gefallen: Im Gespräch mit Gaby Weber über Rubikon.news

Die Publizistin Gaby Weber war 1978 Mitbegründerin der taz. Jetzt macht sie bei dem neuen Online-Magazin Rubikon.news mit. Warum? Die Medienlandschaft hat sich negativ verändert: Zu viel Kommerz, zu viel Werbung und vor allem eine ungesunde Nähe der Journalisten und Medien zu Parteien und Politikern.

Gunther Sosna: Gaby, du lebst in Argentinien, bist Publizistin und Dokumentarfilmerin und verdienst dein Geld als Journalistin seit 1978 vor allem im Hörfunk. Jetzt bist Du bei einem neuen Medienprojekt im Internet dabei. Rubikon.news ist auf den ersten Blick dem kritischen Journalismus zuzuordnen. Sind die Medien in Deutschland so unkritisch, dass Angebote wie Rubikon.news gebraucht werden?

Gaby Weber von Rubikon.news
Gaby Weber (Foto: Rubikon.news)

Gaby Weber: Ich muss vorwegschicken, dass ich nur meine persönliche Meinung darlegen kann, aber nicht für alle spreche, die sich bei Rubikon.news engagieren.

Außerdem stehen wir erst am Anfang und müssen abwarten, wie sich der Rubikon entwickelt. Was ich aber auf deine Frage konkret antworten kann, ist, dass laut seriöser Meinungsumfragen[1] mehr als die Hälfte der Bundesbürger davon überzeugt ist, dass die Medien unkritisch und inhaltlich schlecht sind. Dem stellen wir Rubikon.news als alternatives…..

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