Geduld mit Nordkorea vorbei

Nur einen Tag nach dem neuen nordkoreanischen Raketentest hat US-Vizepräsident Mike Pence mit einem Besuch an der innerkoreanischen Grenze Entschlossenheit und Bündnistreue mit Südkorea demonstriert. Er warnte Pjöngjang, dass die „Ära der strategischen Geduld“ gegenüber Nordkorea beendet sei.
Trotz Warnungen der USA hatte Nordkorea am Sonntag eine Rakete abgeschossen, die nach Angaben aus Washington und Seoul jedoch unmittelbar nach dem Start explodierte. Der Test erfolgte nach einer großen Militärparade in Pjöngjang anlässlich des 105. Geburtstags von Staatsgründer Kim Il Sung.
„Schulter an Schulter“ mit Südkorea
Im Konflikt mit Nordkorea wolle Washington „mit friedlichen Mitteln, über Verhandlungen“ Sicherheit erreichen, es lägen aber „alle Optionen auf dem Tisch“, sagte Pence am Montag in dem Dorf Panmunjom an der entmilitarisierten Zone zwischen Süd- und Nordkorea. Die US-Regierung stehe „Schulter an Schulter“ mit dem südkoreanischen Volk, die Beziehung beider Länder sei „eisern und unveränderlich“. Nordkorea dürfe „nicht die Entschlossenheit der Vereinigten Staaten unterschätzen, unseren Verbündeten beizustehen“. Die USA haben in Südkorea 28.500 Soldaten stationiert.
US-Präsident Donald Trump sei Pence zufolge hoffnungsvoll, dass China seine „außergewöhnlichen Hebel“ benutzen werde, um Druck auf
Nordkorea auszuüben, seine Waffen aufzugeben. Pence sagte, er hoffe, dass diese Klarheit in Nordkorea ankomme. Die USA und ihre Alliierten wollten ihre Ziele jedoch friedlich erreichen oder mit allem was nötig sei, um die Region zu stabilisieren.

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