60 Jahre EU – Kritische Anmerkungen eines besorgten Europäers (Teil 1)

60 Jahre EU – Kritische Anmerkungen eines besorgten Europäers (Teil 1) Die Europa-Verdrossenheit vieler Bürger hat die Bürokraten-Krake in Brüssel verursacht

Was sagt man einem Jubilar, der erkennbar angeschlagen ist und nicht mehr so ganz im Vollbesitz seiner körperlichen und geistigen Kräfte, zum 60. Geburtstag? „Mach dir nichts draus, wird schon wieder.“ Oder: „Kopf hoch, Alter, die Zeiten ändern sich, da musst du durch.“ – Vor kurzem hat die EU ihren 60sten begangen und punktgenau hat ein bis dahin wichtiger Partner die Scheidung einreicht – da wird es nicht einfach mit den guten Wünschen. In der Tat war nicht alles, was seit Unterzeichnung der Römischen Verträge 1957 geleistet wurde, schlecht, aber dieses Europa könnte heute sehr viel besser dastehen, wenn fundamentale Fehler nicht gemacht worden wären.

Die naive Idee all jener – Helmut Kohl war einer davon –, die meinten, alle Länder des Kontinents in die Gemeinschaft hineindremmeln zu müssen, damit Europa politisch und vor allem wirtschaftlich besonders groß….

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