Finanzen: EZB-Kaufprogramm wird Bond-Crash nicht verhindern

Das europäische Zentralbankensystem dreht den Schuldenstaubsauger eine Stufe höher: seit Anfang April hat die EZB in Frankfurt im Verbund mit den nationalen Zentralbanken des Euro-Raumes ihre Anleihekäufe nochmals erweitert. Das Volumen der Staatsschuldenkäufe stieg von ohnehin schon gewaltigen 60 Milliarden auf 80 Milliarden Euro pro Monat. Insgesamt haben die „Währungshüter“ seit Beginn des Programms vor zwei Jahren Staatsanleihen und andere öffentliche Schuldentitel im „Wert“ von 1,474 Billionen aufgekauft. Den Staatsschuldenkollaps kann man damit wohl noch auf unbestimmte Zeit verzögern, dem möglichen Crash der Anleihen steht man jedoch machtlos gegenüber.

Es ist fast schon in Vergessenheit geraten: das EZB-Anleihekaufprogramm ist pures Krisenmanagement und im Grunde ein Dauerwahnsinn, der inzwischen als Normalität verkauft wird. Wenn Börse-Online meldet, dass das monatliche…..

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