Russland, Trump und die Entspannung

In seiner ersten Pressekonferenz als Präsident der USA sagte Donald Trump nicht weniger als siebenmal, dass es „positiv“, „gut“ oder sogar „großartig“ wäre, „wenn wir uns mit Russland vertragen könnten“. Während Trump mit seinen politischen Absichten in Bezug auf China, Europa und den Mittleren Osten für Verwirrung gesorgt hat, bezog er gegenüber Russland eine in dreifacher Hinsicht sehr klare Position, mit der er sich deutlich von der großen Mehrheit der politischen Elite der USA abhebt. Erstens will Trump bei der Lösung globaler Probleme mit Moskau kooperieren, zweitens gibt er Washington die Schuld an den Spannungen mit Russland und drittens billigt er auch allen anderen Staaten zu,“zuvörderst ihre eigenen Interessen durchsetzen zu wollen“; diese Aussagen ergänzt er sogar noch mit der Einsicht, dass die USA nicht länger versuchen sollten, anderen Nationen ihren „American Way of Life“ (s.https://de.wikipedia.or/wiki/American_Way_of_Life)aufzuzwingen.
Der von ihm angekündigte Politikwechsel lässt seine sehr realistische Position erkennen und könnte sich bei konsequenter Umsetzung als Heilmittel erweisen. 25 Jahre lang……

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