Was den Medien entgeht: Syrien, das Imperium und die Macht der Signale

Von Rom lernen heisst.. Syrien angreifen

Wer das sorgfältig choreografierte Drama auf eine Bühne und ein Publikum reduziert, der könnte am Ende das Signal nicht verstehen.

Es scheint ganz so, als seien die Medienbeobachter von den Ereignissen in Syrien und der Viezahl sich widersprechender Erklärungen heillos verwirrt. Hat Trump den Sumpf trockengelegt? Haben die Neocons Trump erfolgreich dazu gebracht, auf sie zu hören? Schlittern die USA gerade in noch einen endlosen Krieg hinein?

Man sollte die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass keiner dieer Narrative bis ins Herz dessen vordringt, was gerade abläuft. Wer Sinn die Sache bringen will, der muss weitaus tiefer graben, als nur bis zu den tagesaktuellen Schlagzeilen.

Ich denke Ilargi (The Automatic Earth) hat es vor kurzem in seinem Aufsatz „Symbole der Stärke“ recht gut erfasst, in dem er vermutet, dass dieser ganze Tomahawk Angriff nur wenig zu tun hat mit Syrien und ausschliesslich damit zu erklären ist, dass Trump Chinas Präsident Xi zeigen wollte, dass er bereit ist Gewalt anzuwenden.

Die ursprüngliche Idee des Signalisierens stammt vom Ökonomen Michael Spence und seinem Signalmodell für den Arbeitsmarkt, das sich mit der Kommunikation….

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