Drei Jahre Russisch: Wie geht es den Menschen auf der Krim?

Das Denkmal für versunkene Schiffe ist ein Symbol von Sewastopol. / Vladimir Astapkovich/RIA NovostiDas Denkmal für versunkene Schiffe ist ein Symbol von Sewastopol. / Vladimir Astapkovich/RIA Novosti

Der Flughafen in Simferopol ist für russische Bürger derzeit der einzige direkte Weg auf die Krim und wieder zurück. Der Weg mit der Fähre erfordert drei Umstiege. Eine Zugverbindung gibt es noch nicht – eine Route um die Ukraine herum soll im September fertiggestellt sein. Autofahrer müssen sich noch bis Ende 2018 gedulden – solange sollen die Bauarbeiten an der Kertsch-Brücke dauern. Deshalb landet am Simferopoler Flughafen alle zehn bis fünfzehn Minuten ein Flugzeug, fast immer voll ausgelastet.

Trotzdem scheint der Touristenansturm für die lokalen Taxifahrer nicht auszureichen. Beim Verlassen des Flughafens stürzt gleich eine ganze Herde auf mich. Absagen werden gereizt aufgenommen. Sie haben aber auch einen unschlagbaren Konkurrenten: den städtischen Obus, der für 129 Rubel (zwei Euro) zweieinhalb Stunden bis zum beliebten Urlaubsort Jalta über die Südküste der Krim fährt. Dagegen sind 1 000 Rubel (16 Euro) für eine Taxifahrt unverschämt teuer – zumal aufgrund von Stau und schlechten Straßen die Fahrtdauer sich nicht erheblich…..

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