Wir wollten ja nicht auf Snowden hören - von Ben Frieden –

WikiLeaks hat diese Woche wieder einmal brisante und geheime Dokumente der CIA veröffentlicht. In den Dokumenten geht es vor allem über das massive und präzise Ausweiten der totalen Überwachung... weltweit. Computer und Smartphones sind da nur die üblichen Verdächtigen aber technisch gesehen kann man uns inzwischen über nahezu jedes Gerät ausspionieren, was in irgendeiner weise „digital“, „smart“ oder „online“ ist. Die CIA hat in den letzten Jahren permanent und akribisch daran gearbeitet, die globale Überwachung in orwellscherweise zu perfektionieren und ist inzwischen in der Lage, sich nicht nur in nahezu alle unsere elektronischen Geräte zu hacken, sondern sie zu mobilen und intelligenten Wanzen und Überwachungskameras umzufunktionieren.

Nun gut, das mag für die wenigsten Kenner und Kritiker wirklich neu sein... vor allem, weil wir das meiste doch schon von Snowden wussten. Neu und bemerkenswert ist allerdings die Enthüllung, dass eine verdeckte Abteilung des US-Generalkonsulat in Frankfurt am Main, ein zentraler Ausgangspunkt der Überwachungen und diverser Cyber-Angriffe in Europa, dem Nahen Osten und Afrika ist, während wir von westlichen Medien seit Monaten fast schon panisch eingeprügelt bekamen, das russische Hacker und Putin Trolle angeblich die US-Wahlen zugunsten Trumps manipuliert hätten und das Russland uns so überlegen ist und jede Wahl in Europa beeinflussen könnte.

Ist das noch glaubwürdig? Oder ist es nicht doch schon eher lächerlich, wenn man selber die größte und beste Hacker-Basis betreibt... und die Bevölkerung absichtlich im Unklaren darüber lässt, dass der kalte Krieg....

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