NEUES AUS DEN KOLONIEN – Wikileaks, Deutschland und der Tod eines Journalisten

Von Dirk Pohlmann.

7. März 2017: Wikileaks veröffentlicht tausende Dokumente, die belegen, dass die CIA in Ihrem Konsulat in Frankfurt eine Abteilung für Cyberspionage unterhält, um sich weltweit in elektronische Geräte zu hacken.

Die Reaktion unserer Qualitätsmedien hielt und hält sich in engen Grenzen. Zwei Tage lang gab es einige Zeitungs- und Internetartikel, Radiomeldungen, sowie schwer auffindbare Berichte auf der ARD und ZDF Webseite. Die deutsche Regierung schwieg und musste nicht einmal einen Sturm im Wasserglas abwettern. Es gab nur leichtes Sumpfgas-Geblubber in den kommunizierenden Röhren der Transatlantifa.

Schon am zweiten Tag sorgt man sich in Medienhausen vor allem um die nationale Sicherheit der USA. Der knuffige Leon Panetta, ehemaliger US Verteidigungsminister, durfte im ZDF sagen, dass diese Veröffentlichung „unglaublich schädlich für die Arbeit der Geheimdienste ist, die die Aufgabe haben, unser Land zu beschützen.“ Das ist ein wichtiger Kommentar......

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