Rosenkrieg in der NATO

Allerherzlichst sind die Beziehungen der NATO-Partner gerade. Der türkische Präsident Erdogan nennt seine niederländischen NATO-Partner „Faschisten“ und der niederländische Regierungschef Rutte nennt den türkischen Präsidenten Erdogan „verrückt.“

Täglich werfen sich die NATO-Partner liebevoll das gemeinsame Geschirr um die Ohren, während das breite Publikum angesichts solcher Szenen einer Ehe aus dem Staunen kaum herauskommt. Und es sind nicht nur Niederländer und Türken, die sich ihre Teller und Tassen gegenseitig an den Kopf werfen.

Die Deutschen haben beispielsweise jemanden zum Staatsoberhaupt bestimmt, der das Staatsoberhaupt ihres NATO-Partners USA öffentlich als „Hassprediger“ bezeichnete. Der französische Präsident Hollande erklärte, dass seine britischen NATO-Partner einen hohen „Preis dafür zahlen“ sollen, aus der EU auszutreten, um so potentielle Nachahmer abzuschrecken. Der Außenminister Luxemburgs erklärte, dass die Regierung seines NATO-Partners Polen „sich in der Einschränkung der Rechtsstaatlichkeit verrenne“ und nicht mehr die Kriterien für einen EU-Beitritt erfülle, wobei er dazu anfügte, dass beim „Verbiegen des Rechtsstaates“ wohl der Rergierungschef des gemeinsamen NATO-Partners Ungarn „Pate gestanden“ habe. Der Vorsitzende der polnischen Regierungspartei nannte…..

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