Die »Wegwerfarbeiter« von Fukushima

Der Journalist Tomohiko Suzuki ließ sich als Aufräumhelfer im havarierten Atomkraftwerk anheuern

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Schwarze Säcke bis zum Horizont, vier Jahre nach dem Unfall: Verstrahlter Schlamm, Blätter und Schutt im Dorf Tomioka in der Präfektur Fukushima im Februar 2015

Als Tomohiko Suzuki am 11. März 2011 aus dem Radio von der Reaktorkatastrophe in Fukushima erfährt, sitzt er gerade im Auto neben einigen Yakuzas (Mitgliedern der japanischen Mafia), die Hilfsgüter in die vom verheerenden Erdbeben und dem Tsunami betroffene Region in Nordostjapan bringen. Die gesellschaftlich tief verwurzelten Yakuza gehörten zu den ersten, die in die verwüsteten Landstriche fuhren. »Das ist doch gefährlich, oder?« sagt einer. Dennoch fährt man weiter, immer näher auf die Unglücksstelle zu, und lässt sich vom Leisten der Nothilfe vor Ort …..

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