Die Neue Weltordnung der Medien von Thierry Meyssan

In wenigen Monaten hat sich der Inhalt der nationalen und internationalen Medien im Westen tiefgreifend verändert. Wir wohnen der Geburt einer Entente bei, von der wir weder die ursprünglichen Initiatoren, noch die wirklichen Ziele kennen, deren unmittelbare Auswirkungen gegen die Demokratie wir aber unmittelbar beobachten.

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Der Westen geht durch eine beispiellose System-Krise: Mächtige Kräfte richten in zunehmendem Maße die Gesamtheit aller Medien in eine einzige Richtung. Dazu simultan wandelt sich auch der Inhalt der Medien: Letztes Jahr noch waren sie logisch und versuchten sich in Objektivität. Sie lieferten in sauberer Homogenität eine gemeinsame Widersprüchlichkeit. Inzwischen agieren sie bandenmäßig, gründen ihren Zusammenhalt auf Emotionen und werden bösartig gegenüber allen Individuen, welche sie denunzieren.

Die Idee einer Entente der Medien ist die Fortsetzung des Experimentes des „International Consortium for Investigative Journalism“(ICIJ), welches nicht die Medien vereinigt, sondern, in individueller Ansprache, einzig und allein die Journalisten. Seinen Ruhm hat es sich erworben durch die Veröffentlichung der gestohlenen Buchhaltungs-Daten der beiden Anwalts-Kanzleien der britischen Jungferninseln, der Kanzlei PricewaterhouseCoopers, der HSBC Bank…..

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