Der Donbass löst sich endgültig von der gelähmten Ukraine

In der politischen Landschaft der Ukraine gibt es weitere tektonische Verschiebungen. Letzte Woche erklärte Russland nach der Einführung einer Totalblockade gegen Neurussland durch von Kiew geduldete Milizen, dass es von nun an offizielle Dokumente der Volksrepubliken von Donetsk (DNR) und Lugansk (LNR) anerkennen will. Dazu haben die neurussischen Behörden diese Woche auch alle Schlüsselfabriken im Donbass verstaatlicht. Hinzu kommt, dass die Neurussen nun aufgrund der Weigerung der ukrainischen Behörden ihre Kohle und ihren Anthrazit zu kaufen erklärten, dass sie von nun an nach Russland exportieren wollen. Und nur, um ihre Absichten klarzumachen kündigten die Neurussen auch an, dass von nun an der russische Rubel in den beiden Volksrepubliken die offizielle Währung ist.

Auch Kiew hat sehr bedeutende Massnahmen getroffen: Der ukrainische Ministerpräsident erklärte, dass die irregulären Kräfte, die das Embargo derzeit aufrechterhalten zu regulären Grenztruppen aufgewertet werden sollen (sie werden also bald „Grenztruppen“ sein, die ihren wichtigsten Grenzposten mit „Nachtigall“ bezeichneten – eine Anlehnng an das Nachtigall Battalion der Naziabwehr).

Hier eine kurze Zusammenfassung:

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