„Öl und Gas bleiben auf Jahrzehnte wichtigster Energieträger“

Alle reden über „Dekarbonisierung“. Fachleute schütteln den Kopf, weil es ohne traditionelle fossile Energieträger auf absehbare Zeit nicht gehen wird. Ein Gespräch mit Thomas Gutschlag, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Rohstoff AG.

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Holger Douglas: Dekarbonisierung ist das Stichwort der Stunde. Kohlen­wasserstoffe in Form von Öl und Gas sollen weg. Sehen Sie das auch so?

Thomas Gutschlag: Nein, wenn man über den deutschen Tellerrand hinaussieht, dann erkennt man, dass Öl und Gas auch auf Jahrzehnte hin mit Abstand die wichtigsten Energieträger bleiben und erneuerbare Energien auch auf längere Sicht nur einen vergleichsweise geringen Anteil übernehmen werden. Insofern ist das ein bisschen Träumerei. Es kann ja jeder denken, was er will. Aber wir sehen hier ganz klar, wo unsere Geschäftschancen sind: Die sind hervorragend, weil Öl- und Gasförderung ein wachsender Markt ist und dazu noch weltweit von großer….

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