Angriff auf den US-Dollar

Es ist wichtig zu beachten, dass der amerikanische Plan zur Weltherrschaft mittels massiver Kriegsführung nicht wirklich ein Geheimnis ist und zum Beispiel am zehnten Jahrestag der Anschläge auf die Vereinigten Staaten vom 11. September enthüllt wurde, als das Nationale Sicherheitsarchiv der USA ein Memo freigab, das der ehemalige US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld im September 2001 geschrieben hatte, in dem er warnte:

 

 

«Wenn der Krieg die politische Karte der Welt nicht wesentlich verändert, werden die USA ihr Ziel nicht erreichen.»

 

Zum «Ziel» der Vereinigten Staaten, deren Krieg gegen die Welt nun seit 2001 andauert, sagt der russische Inlandsgeheimdienst FSB, es gehe darum, «um jeden Preis» den Zusammenbruch des US-Dollars als Hauptreservewährung des heutigen Weltwirtschaftssystems zu verhindern, bevor die «Neue Weltordnung» errichtet werden kann, die der Westen sich ausmalt.

 

Saddam Husseins Angriff auf den US-Dollar
Die erste Bedrohung des «Masterplans» der Amerikaner für die Weltherrschaft ergab sich im November 2000, als der ehemalige irakische Staatschef, Saddam Hussein, aufhörte, US-Dollars für Öl zu akzeptieren, und statt dessen erklärte, sein Land werde nur Euro akzeptieren. In weniger als zehn Monaten wurden die USA angegriffen (9/11) und nutzten das als Vorwand, um Hussein zu stürzen und den US-Dollar wieder als Hauptreserve­währung der Welt zu etablieren.

 

Muammer Gaddafis Angriff auf den US-Dollar
Beachtenswert ist das Scheitern des Planes des ehemaligen libyschen Staatschefs Gaddafi zur Einführung des Golddinar als einzige afrikanische Währung; sie hätte als Alternative für den US-Dollar dienen und es den afrikanischen Nationen erlauben sollen, den Wohlstand zu teilen. Aber genauso wie derjenige Husseins im Irak führte auch dieser Plan zu einer prompten und brutalen Invasion durch die Amerikaner und deren westliche Alliierte (NATO), um seine Umsetzung zu verhindern.

 

Der Iran und Syrien waren bisher nicht zu knacken
Die einzigen Nationen, die den US-Dollar erfolgreich aufgegeben hatten, sind der Iran und Syrien, die seit Februar 2009 alle amerikanischen Zahlungsmittel aussetzten und statt dessen ihr Öl und Gas in Euro bewerteten. Anders als die öl­reichen Länder Irak und Libyen wurde der Iran allerdings nicht angegriffen, da die Iraner im Jahr 2005 von der Ukraine zwischen sechs und zehn «atomar» bewaffnete X-55 Raketen mit einer Reichweite von 3000 km (Israel und viele US-Militärbasen im Nahen-Osten befinden sich in Reichweite dieser Raketen) erwarben. Der ehemalige ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko erklärte, dass die an den Iran verkauften Raketen ihre atomaren Spitzen nicht enthalten würden, eine Stellungnahme, die der FSB bestritt, der erklärt, dass sie bewaffnet und «schussbereit» waren.

 

Der FSB gibt weiter an, dass sowohl Russland als auch China über den Betrug des Westens hinsichtlich Libyens aufgebracht sind; nach «absoluten Zusicherungen» der Obama-Regierung, es sei keine Invasion geplant, hat der Westen sein Wort gebrochen und es trotzdem getan.

Quelle:

Kommentare sind geschlossen.