Es wird immer weniger Arbeiten geben, die ein Roboter nicht besser erledigen kann (als ein Mensch)

Elon Musk: „There are going to be fewer and fewer jobs that a robot can not do better.“

 

„Es wird immer weniger Arbeiten geben, die ein Roboter nicht besser erledigen kann (als ein Mensch).“

 

Elon Musk ist einfach ein grandioser Visionär, weil er sich überlegt, wie die Zukunft sein KÖNNTE und nicht, wie die Welt seit vielen Jahrzehnten ist. Normale Menschen hingegen wurden so konditioniert, dass sie Angst vor Veränderungen und Verbesserungen haben und sich ausschliesslich am „Status Quo“ orientieren. Beliebte Sätze sind:

 

„Das geht nicht“ oder „Wir haben das schon immer so gemacht.“

 

Klingt komisch… ist aber so. Und deshalb werden normale Menschen mit selbstzensierten Gedanken niemals die Welt verändern.
Wir erzählen seit Jahren, dass es bald für immer mehr Menschen keinen Job mehr geben wird, weil Roboter, Computer, Maschinen, 3D-Drucker, etc. viel schneller und besser produzieren können als Menschen. Die wenigsten glauben das, weil sie sich nur an der Vergangenheit orientieren.

 

Noch sind die Menschen die zu Sklavenlöhnen (vorwiegend in Asien) arbeiten, billiger als Roboter bei sehr komplexen, filigranen oder vielfältigen Produktionsschritten. Aber die Roboter werden immer besser und billiger.

 

Das Problem ist nur, dass in unserem entfesselten globalisierten Raubtierkapitalismus am Ende immer der grösste Player gewinnt.
Es ist wie beim Poker: Wer am meisten Geld hat, kann die anderen Spieler massiv unter Druck setzen und zwingen All-in zu gehen.
Wenn man genügend Geld hat, dann kann man jeden Konkurrenten aufkaufen, zerstören oder sabotieren.
Beispiele:
– Mitarbeiter abwerben
– Lieferanten abwerben
– Kunden abwerben
– Sinnlos viele Patente beantragen, um die Konkurrenz auszubremsen
– Konkurrenten mit Gerichtsprozessen belasten/lähmen
– subventionierte Verkaufspreise unter den Herstellungskosten der Konkurrenz (nachdem die beseitigt ist, werden die Preise stark angehoben)
– massive Werbekampagnen auf allen Medien
– überwältigende Filialnetz-Präsenz an bester Lage
– etc.
In diesem Interview erklärt Elon Musk, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) notwendig sein wird und das sehe ich auch so, obwohl z.B. die Schweizer bei der Volksabstimmung letztes Jahr dagegen gestimmt haben. Die Bevölkerung orientiert sich eben an der Gegenwart und noch viel mehr an der Vergangenheit. Sie sehen ihren Job den sie seit vielen Jahren haben, als einzige Existenzgrundlage (statt ungiftiges Wasser, Nahrung und Luft). Auch die (Steuer-)Rechnungen die jedes Jahr ins Haus flattern, bringen sie nicht zum nachdenken, dabei werden die Kriege, Ausbeutung, Unterdrückung, etc. alle mit ihren Steuergeldern bezahlt. Es ist unvorstellbar, dass sie selber irgendwann arbeitslos sein könnten, weil sie sich selber ja nicht als „faule“ Menschen sehen. Und faule Menschen sollen ja nicht belohnt werden für ihre Faulheit.

 

Was aber, wenn plötzlich Lieferdrohnen und Roboter alle Paketträger überflüssig machen? Für was braucht es noch Einkaufsstrassen, wenn man sich alles innerhalb von 30 Minuten nach Hause liefern lassen kann und bei Nichtgefallen ohne Umstände mit dem gleichen Lieferroboter/-drohne zurücksenden kann?
Selbst Starbucksfilialen und Mitarbeiter könnten überflüssig werden, wenn in Grossstädten der Kaffee wie heute Pizzas über eine App bestellt werden können und innerhalb von Minuten genau so eintreffen, wie man es in der App vorkonfiguriert hat: 2 Stück Rohrzucker, 0.17 Deziliter Hafermilch und 83 Grad heiss mit Herzverzierung und im Becher mit individuellem Design. Es wären plötzlich auch Mehrwegbecher möglich, statt den Wegwerf-Pappbechern. (Wird ohne Gesetze oder Konsumentendruck trotzdem nicht kommen, weil Abwaschen teurer wäre wie die blödsinnige Verschwendung von Rohstoffen).

 

Für was braucht es noch Bankfilialen und Bankfilialmitarbeiter, wenn das Bargeld abgeschafft und der Zahlungsverkehr komplett über e-Banking und Handies läuft?
Für was braucht es noch Steuerprüfer, wenn jede Finanztransaktion digital abgewickelt wird?
Braucht es wirklich noch so viele Hausärzte, wenn Sensoren die man am Handy oder Computer anschliessen kann, direkt Blutwerte, Urinproben, etc. auswerten können und über riesige Datenbanken die Symptome auswerten können? Klingt unmöglich?
Was aber, wenn man einen einfachen Gentest machen könnte und der somit sogar zukünftige Krankheiten (bzw. Prädisposition) erkennen können würde?

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