Trump: Geschäfte gegen Krieg

Thierry Meyssan lädt uns ein, Donald Trump anzuschauen, ohne ihn mit den Kriterien seiner Vorgänger zu beurteilen, aber zu versuchen, seine Logik zu verstehen. Er weist darauf hin, dass der amerikanische Präsident versucht Frieden wieder herzustellen und den weltweiten Handel anzukurbeln, aber in völlig anderer Art als die gegenwärtige Globalisierung.

JPEG - 74.4 kBDonald Trump weiht das « Strategy and Policy Forum » im Weißen Haus ein (3. Februar 2017).

Da Präsident Trump seine Regierung nicht unter Berufung der politischen Elite oder der hohen Beamten zusammenstellen vermag, versucht er die ihm vorangegangene Macht, die sich trotz ihm halten will, zu stürzen. Daher suchte er neue Leute, Unternehmer wie er, trotz der Gefahr, die diese Verwirrung der Arten mit sich bringt.

Gemäß der puritanischen Ideologie, die seit der Auflösung der Sowjetunion Gang und Gebe ist, wird das Vermischen von Staatspolitik und persönlichen Angelegenheiten als Verbrechen betrachtet; dafür wurde eine strikte Trennung zwischen diesen beiden Welten eingeführt. Im Gegenteil, in den vergangenen Jahrhunderten betrachtete man die Politik nicht aus moralischer Sicht, sondern urteilte nach ihrer Wirksamkeit. Damals hielt man für normal, auch Unternehmer unter den Politikern zu haben. Man betrachtete ihre persönliche Bereicherung nur dann als „Korruption“, wenn sie sich auf…..

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