GAZPROM-CHEF WARNT DIE EU – VOR ANSTEHENDEN GAS-ENGPÄSSEN IN DER UKRAINE

Damit später niemand mehr sagen kann „Russland sei schuld“ und „wir haben das nicht gewußt“ – hat der Chef des russischen Gaskonzerns „Gazprom“ vor anstehenden akuten Engpässen der ukrainischen Gas-Reserven gewarnt:

Алексей МиллерАлексей Миллер © Михаил Метцель/ТАСС  Подробнее на ТАСС

 

Die Ukraine hat nur noch 8,97 Milliarden cbm (Kubikmeter) an Erdgas in ihren Speichern – und davon wiederum nur 1,5 Milliarden cbm (Kubikmeter) an aktivem Erdgas.
Der Rest ist passives technisches Gas, dass zur Aufrechterhaltung des Pipeline-Drucks zwischengespeichert ist – für den Transit von russischem Erdgas in die EU. Ab Eintritt des russischen Gases in die Ukraine – gehört dieses bereits der EU. Sollte nun das passive technische Gas von der Ukraine entnommen werden – wird der Druck in den Transit-Leitungen schnell fallen oder gar komplett zum Erliegen kommen. Viele osteuropäische Staaten haben selbst kaum Reserven und sind bis zu 100% auf dieses Gas angewiesen.

 

Miller führt weiter an: „Die Ukraine hat noch 1,5 Milliarden cbm an aktivem Gas. Anfang Januar betrug der Gasverbrauch in der Ukraine bis zu 100 Mio. cbm täglich. Vom 1 bis 12 Februar hat die Ukraine täglich 76 Mio. cbm aus ihren Speichern entnommen – womit der Verbrauch dieses Jahr 70% höher liegt als im vergangen Jahr. Die tägliche durchschnittliche Entnahme beläuft sich aktuell auf 85 Mio. cbm pro Tag. Das alles deutet auf eine mögliche baldige Unzuverlässigkeit der Ukraine für Gastransite.“

 

Alexei Miller meint damit offen – dass die Ukraine bald beginnen könnte unerlaubterweise passives technisches Erdgas aus ihren Speichern zu entnehmen – was den Transit des russischen Gases in die EU durch die Ukraine zum Erliegen bringen wird.
Bei einem gleich bleibenden durchschnittlichen Verbrauch von 85 Mio. cbm – reichen die noch vorhandenen Reserven an aktivem Erdgas für rund 17 Tage. Mehr nicht. Die traditionelle Heizsaison geht aber noch 2-2,5 Monate, sprich 60-75 Tage.

 

Hinweis: Hinzu kommt noch die vor wenigen Tagen begonnene und weiter anwachsende „Kohle-Krise“ in der Ukraine. Sie ist durch die eigenmächtige bereits 3-Wochen andauernde Blockade von vollen ukrainischen Güterzügen mit Donbass-Steinkohle – durch ukra-faschistische Söldner-Bataillone ausgelöst worden. Sie wollen damit den Handel zwischen der Ukraine und dem Donbass unterbinden, riskieren dabei aber – dass Hunderttausende Ukrainer keinen Strom und keine Wärme mehr haben mitten im Winter. Viele Wärmekraftwerke der Ukraine arbeiten gerade auf Sparflamme. Ihre Reserven reichen mancherorts nur noch für 14-20 Tage. Dieser Aspekt könnte das Kiewer Regime nun dazu bringen – noch mehr Gas aus den Speichern zu entnehmen – und damit eine europaweite „Gaskrise“ auszulösen.

Quelle:1,2,

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