Putins Münchner Rede: Keiner wollte Warnungen hören – Doch nach 10 Jahren haben sich alle erfüllt

Putins Münchner Rede: Keiner wollte Warnungen hören - Doch nach 10 Jahren haben sich alle erfülltQuelle: Sputnik

Churchill in Fulton 1946, Martin Luther King in Washington 1953, Richard von Weizsäcker in Berlin 1985: ihre Reden schrieben Geschichte. Auch die Rede Wladimir Putins in München 2007 gehört dazu. Der russische Journalist Wiktor Marachowski erklärt, warum.

von Wiktor Marachowski

Sehr geehrte Leser!

Heute sind es genau zehn Jahre, die seit der Rede des Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, auf der Münchener Sicherheitskonferenz 2007 vergangen sind. Heute gilt sie als ein Wendepunkt in der Außenpolitik Russlands. Außerdem ist sie eine der sehr seltenen Fälle einer sich bewahrheiteten Komplexprognose im Bereich der Weltpolitik. Dem vollständigen Text des Auftritts sollte noch heute Achtung geschenkt werden. Erinnern wir uns aber an dieser Stelle an die Hauptaussagen der Rede: 

1. Die monopolare Welt kam nicht zustande. Egal, wie sehr man versucht, diesen Begriff beschönigend zu umschreiben. In der Praxis bedeutet dies nur eins: Ein Zentrum der Macht, ein…..

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