Fukushima: Extrem hohe Strahlungswerte – und wieder wird alles heruntergespielt

Fukushima Roboter - Bildquelle: www.thedailysheeple.com

Es ist immer wieder erstaunlich, wie Politik, Konzerne und die Hochleistungspresse gemeinsame Sache machen, wenn es darum geht bestimmte Themen fast komplett auszublenden. Eines der Beispiele dafür ist die Situation rund um das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi, dass seit seiner Havarie 2011 so gut wie keine Rolle mehr in den Mainstreammedien spielt.

Dabei wissen wir, dass Fukushima Tschernobyl schon seit langem in den Schaden stellt, was den Austritt atomarer Strahlung anbelangt. Wie immer, wenn es um heikle Themen geht, versucht man die Gefahren herunterzuschreiben, obwohl die Lage im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi katastrophal ist und uns allen den Angstschweiß auf die Stirn treiben sollte. So will man uns weismachen, dass man jetzt „ganz neu entdeckt“ haben will, dass die Strahlungswerte „erstaunlich hoch“ sind:

Die neuen Messwerte stammen vom Reaktor 2, wo die Strahlungswerte 530 Sievert pro Stunde betragen, so Tepco, der Tokyo Electric Power Company. Das ist sehr radioaktiv – die meisten Strahlungsarten werden in Tausendstel eines Sievert, einer Einheit, die Millisievert genannt wird, gemessen.

Ein Röntgenstrahl beim Zahnarzt entspricht laut dem Guradian gerade 0,01 Millisievert ….

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